| Begriff | Definition |
|---|---|
| Amateurseite |
Wenn man bei einem Putt mit viel Break den Ball auf der niedrigeren Seite des Loches vorbei spielt, nennt man dies die "Amateurseite". Ein Profi weiß viel besser um die Auswirkungen eines Gefälles und wird daher eher den Ball auf der hööheren Seite vorbeischieben. Amateure unterschätzen schon mal den Break, spielen das Loch zu direkt an und müssen damit leben, dass der Ball unten vorbei läuft. |
| Anhaltepunkt |
Anhaltepunkt ist ein Begriff aus dem Bereich Putten. Immer wenn das Grün sehr schräg ist und der Verlauf des Balles nicht gerade sein wird, nimmt man als Ziel nicht das Loch, sondern einen imaginären Anhaltepunkt. Hat man das Grün richtig gelesen, wird der Ball zunächst in Richtung des Anhaltepunktes laufen und dann in Richtung Loch abbiegen. |
| Annähnerung |
Dieses sind die wichtigsten Schläge des ganzen Spiels - jene , mit denen man sich der Fahne annähert. Mit zwischenmenschlichen Beziehungen hat diese Annäherung rein gar nichts zu tun. Die Engländer sprechen dabei vom 'approach' - klingt fachkundiger, bedeutet aber nichts anderes. |
| Ansprechen |
Ansprechen ist der golferische Fachausdruck dafür, sich an den Ball zu stellen, um einen Schlag auszuführen. |
| Ansprechposition |
Mit Ansprechposition wird die Haltung des Körpers unmittelbar vor dem Golfschlag bezeichnet. Sie wird auch Setup genannt. Die Ansprechposition wird durch die Körperwinkel, sowie durch die Körperlinien in Bezug zur Ziellinie definiert. |
| Approach-Wedge |
Ein Approach-Wedge dient dazu präzise Annäherungsschläge ins Grün zu machen. Da zwischen Pitching-Wedge und Sandwedge vom Loft her eine große Lücke von in der Regel 8 Grad klafft, haben viele Golfspieler ein Approach-Wedge im Bag. Andere Bezeichnungen für diesen Schläger sind Gap-Wedge, Attack-Wedge oder Dual-Wedge. Die Namen varieren mit den Herstellern. |
| Ass |
Als „Ass“ Schlag wird beim Golfen ein Schlag bezeichnet, bei dem der Golfball vom Golfer mit einem Schlag ins Loch geschlagen wird. Dieser äußerst seltene Fall wird unter Golfern auch als „Hole in One“ bezeichnet und hat in der Regel für den Golfer weitreichende Folgen. Meistens wird auf dem Golfplatz eine „Hall of Fame“ zum Thema „Hole in One“ geführt, in der sich der Golfspieler verewigen darf, sicherlich auch mit ein paar extra Runden unter Golffreunden im Golf - Clubhaus. |
| Aufsetzen |
Ein Golfschläger darf vor jedem Schlag auf dem Boden aufgesetzt werden. In Hindernissen ist dies allerdings verboten. Also im Bunker oder im Wasserhinderniss darf der Schläger den Boden vor dem Schlag nicht berühren. |
| Auslippen |
Die obere Erdkante des Lochs über dem Rand der Kunststoffhülse wird als Lippe bezeichnet. Ein scheinbar schon im Loch befindlicher Ball lippt oft noch aus, wenn der Ball mit zu hoher Geschwindigkeit gespielt wird (englisch: lip out). |
| Back in the stance |
Wenn man in der Ansprechposition den Golfball mehr zum vom Ziel weiter entfernten Fuß platziert, spricht man im Englischen vom "Back in the Stance". Beim Spiel mit dem Wedge ist es sinnvoll dies zu tun, um garantiert sauber an der Ball zu kommen und um dem Ball durch den Steilen Auftreffwinkel mehr Backspin zu geben. |